Balmazújváros ist eine typische Stadt auf der Grossen Ungarischen Tiefebene, sie liegt im Tourismusdreieck Debrecen-Hajdúszoboszló-Hortobágy.
Balmazújváros grenzt im Westen an die Pussta von Hortobágy, an den Nationalpark Hortobágy.

Seit der Mitte des XV. Jahrhunderts verfügt Balmazújváros über das Recht eines Martfleckens und kam Mitte des XVIII. Jahrhundert als Gabe von Marien Theresien in den Besitz der Familie Andrássy über.
Die Grossdeutschgasse, die heutige Kossuth Strasse wurde von Deutschen gebaut.

Die Stadt ist auch an literarischen Traditionen reich: hier wurde Menyhért Lengyel, der weltberühmte Dramatiker geboren aber der bekannteste Sohn von Balmazújváros ist der Schriftsteller Péter Veres (1897-1970).

Balmazújváros hat 18.780 Einwohner und kann seit 1989 auf seinen Stadttitel stolz sein.
In den vergangenen Jahre legte man auf die Wiederherstellung alter Baudenkmäler grossen Wert. So können wir heute die Protestantische Kirche, die Katholische Kirche, das Geburtshaus vob Péter Veres, das eklektische Rathaus, das Heimatmuseum im Stil des Volksbarokks und die Kirche von Németfalu (Deutschdorf) in ihrer ehemaligen Schönheit bewundern. Das in den 1840-er Jahren erbaute Semsey-Schloss stellt einen touristischen und kulturellen Farbfleck dar.
In unseren Tagen ist die Stadt als Ziel des Thermaltourismus berühmt geworden. Es lohnt sich, das Heil- und Strandbad zu besuchen, sich unterm Brausebad und Wasserpilzen verwöhnen zu lassen.
Das Wasser kommt aus einer Tiefe von 1180 Metern, ist 61 Grad Celsius warm. Es enthält Wasserstoff-Karbonat sowie Jod-Brom und wirde 1994 zum Heilwasser erklärt. Damit ist es zum wertvollsten Schatz der Stadt geworden..